Mobile

Smartphones, Tablets und Wearables wie Smartwatches sind die bekanntesten mobilen Geräte (Mobiles).

Ja, ich habe ein Smartphone.

Wen wundert es. Das Smartphone hat seit Apples Präsentation des iPhones im Jahr 2008 einen unvergleichlichen Siegeszug angetreten. Mittlerweile haben die Smartphones von Apple nur noch einen Marktanteil von etwa 20 %, während die übrigen – verteilt auf verschiedene Hersteller – ein konkurrierendes Betriebssysetm einsetzen.

Für den schnellen Einstieg, folge einem der folgenden Links:

Ich kenne das Betriebssystem meines Geräts.

Ich kenne den Hersteller meines Geräts.

Betriebssystem

Jedes elektronische Gerät hat ein Betriebssystem. Bitte wähle Dein Betriebssystem aus:

Android

Googles Android ist das am weitesten verbreitete Betriebssystem für mobile Geräte. Es ist kostenfrei verfügbar, weitreichend konfigurierbar und wird daher von fast allen Herstellern außer Apple für mobile Geräte als Betriebssystem eingesetzt.

iOS

Apples mobile Geräte laufen alle unter dem Betriebssystem iOS. Für die einzelnen Gerätetypen gibt es zum Teil angepaßte Versionen. Apples Geräte arbeiten eng verzahnt miteinander und sind daher einfach und komfortabel zu bedienen.

Hersteller

Hier findest Du die herstellerspezifischen Einstellungen, die Du beachten solltest und einen Link zu dem Betriebssystem Deines Geräts.

Apple

iPhone, iPad, iWatch

Samsung

Galaxy, Galaxy Tab, Galaxy Watch

Huawei

P20, P30

BlackBerry

PRIV, KEY ONE, KEY 2

Android

Welche Einstellungen sollten unbedingt überprüft werden?

Paßwort

Die Wahrung der Privatsphäre beginnt mit der Sicherung des Geräts. Das Gerät darf nicht ohne Schutzmechanismus nach dem Anschalten bis zur Benutzeroberfläche kommen.

Der einfachste und gängigste Schutz ist die Einrichtung des Sperrbildschirms. Der Sperrbildschirm verhindert durch die Eingabe einer PIN den Zugriff auf das Gerät. Die PIN ist numerisch, und es ist sicherer eine sechsstellige als eine vierstellige PIN zu verwenden.

Zusätzlich kann man das Gerät so einrichten, daß beim Anschalten bereits die Eingabe einer PIN oder eines Paßwort erforderlich ist. Um den Zugriff auf die SIM-Karte des Telephons gesondert zu schützen, kann hier eine weitere PIN festgelegt werden.

Aktiviere den Sperrbildschirm und nutze eine möglichst lange PIN.

Anleitung

Softwareaktualisierung

Wenn Software fehlerhaft ist, ist die Privatsphäre ebenfalls gefährdet. Aus diesem Grund sollte unbedingt die automatische Softwareaktualisierung aktiviert werden. Zusätzlich sollte Google Play Protect aktiviert sein; dieser Dienst überprüft Apps auf schädliche Auswirkungen auf das System.

Aktiviere die automatische Softwareaktualisierung und den Dienst Google Play Protect.

Anleitung

Google-Konto

Die nächste Verteidigungslinie sind die Privatsphäre-Einstellungen im Google-Konto. Das Google-Konto bietet einen Privatsphäre-Check.

Melde Dich bei Deinem Google-Konto an und führe den Privatsphäre-Check durch.

Anleitung

Standort

Standortdaten sind zwar nicht direkt personenbezogene Daten, erlauben jedoch Rückschlüsse auf eine Person und sind somit auch Teil der Privatsphäre. Der Standort eines Geräts kann über mehrere Wege ermittelt werden:

  • GPS (Global Positioning System) GPS wird über einen Chip genutzt. Die Nutzung des Chips verbraucht zusätzlichen Strom, daher ist die Deaktivierung auch gut für die Akkulaufzeit des Geräts.
  • WLAN (Wireless Local Area Network) Das Funknetzwerk (WLAN, WiFi) ermöglicht über die Anschlußdaten des Anbieters eine grobe Lokalisierung. Man kann kein Funknetzwerk nutzen, ohne die Ortung des Anschlusses zu deaktivieren; es ist nur mit Zusatzprogrammen wie VPN-Verbindungen möglich dies zu steuern oder zu umgehen.
  • Funkzelle des Mobilfunkanbieters Jedes Gerät mit einer SIM-Karte ist über die Funkzellen in der Umgebung ortbar. Dies ist auch möglich, wenn das Gerät ausgeschaltet ist; nur durch die Entfernung des Akkus kann diese Ortung deaktiviert werden.

Standortdaten sind eine zweischneidige Sache: Einerseits erhöht die Deaktivierung die Privatsphäre, andererseits wird durch ihre Aktivierung die sinnvolle Nutzung einiger "smarter" Dienste wie Google Maps überhaupt erst möglich.

Du mußt selber entscheiden, wie Du mit dem Thema Ortung umgehst. Wenn Du ganz sicher sein möchtest, kannst Du erstmal den GPS-Chip deaktivieren. Sollte die Nutzung Deiner Apps dadurch schwierig oder unmöglich werden, kannst Du ihn immer noch aktivieren. Die Ortung über Funknetzwerke und Funkzellen läßt sich nicht ohne weiteres unterbinden.

Cloud

Die Nutzung von Cloud-Diensten ist sehr komfortabel: Alle Daten, die in einem Cloud-Dienst gespeichert sind, werden auf alle Geräte synchronisiert, die diesen Dienst nutzen. Zudem muß sich der Benutzer nicht um die Sicherung der Daten kümmern. Die Kehrseite der Medaille ist der Anbieter, dem man seine Daten anvertraut: Ist der Anbieter nicht zuverlässig oder werden die Daten nicht DSGVO-konform gespeichert, stellt die Wahrung der Privatsphäre ein Problem dar.

Jedes Google-Konto bietet automatisch einen Cloud-Dienst an: Google Drive. Dieser Dienst wird genutzt, um Sicherungen des Geräts und Datensicherungen von Apps bei Google zu speichern. Da die Cloud-Dienste von Google in der Regel auf nordamerikanischen Servern laufen, ist die DSGVO-Konformität nicht gegeben.

Es gibt keine generelle Empfehlung gegen die Nutzung von Google Drive. Sicherungen des Geräts sind in der Regel verschlüsselt, so daß kein direkter Zugriff auf personenbezogene Daten möglich ist.

Photos und Videos

Photos und Videos, die mit einem Gerät aufgenommen wurden, lassen sich automatisch in Google Drive sichern.

Du solltest die automatische Sicherung von Photos und Videos in Google Drive deaktivieren.

Kalender und Kontakte

Jedes Gerät hat Apps zur Verwaltung von Kalendern und Kontakten. Standardmäßig werden diese Daten im Google Kalender und in Google Kontakte gespeichert. Da die Daten personenbezogen sind, sollten sie nicht in den Google-Diensten gespeichert werden.

Dieses Verbot ist natürlich etwas praxisfern, daher müssen hier noch einige Aspekte erörtert werden. Sollte Google beispielsweise zu der Entscheidung gelangen, die Cloud-Dienste für europäische Nutzer in Europa DSGVO-konform zu betreiben, wäre dieser Aspekt hinfällig. Alternativ kann man auch andere Kalender- und Kontaktdienste nutzen und diese auf seinem Gerät einbinden.

Du solltest Termine und Kontakte nicht in Google Kalender und Google Kontakte speichern, da dies gegen die DSGVO verstößt. Es lohnt sich Alternativen zu suchen und zu nutzen.

iOS

Welches sind die wichtigsten Einstellungen?

Paßwort

Die Wahrung der Privatsphäre beginnt mit der Sicherung des Geräts. Das Gerät darf nicht ohne Schutzmechanismus nach dem Anschalten bis zur Benutzeroberfläche kommen.

Der einfachste und gängigste Schutz ist die Einrichtung des Sperrbildschirms. Der Sperrbildschirm verhindert durch die Eingabe einer PIN den Zugriff auf das Gerät. Die PIN ist numerisch, und es ist sicherer eine sechsstellige als eine vierstellige PIN zu verwenden.

Zusätzlich kann man das Gerät so einrichten, daß beim Anschalten bereits die Eingabe einer PIN oder eines Paßwort erforderlich ist. Um den Zugriff auf die SIM-Karte des Telephons gesondert zu schützen, kann hier eine weitere PIN festgelegt werden.

Aktiviere den Sperrbildschirm.

Anleitung

Softwareaktualisierung

Wenn Software fehlerhaft ist, ist die Privatsphäre ebenfalls gefährdet. Aus diesem Grund sollte unbedingt die automatische Softwareaktualisierung aktiviert werden.

Aktiviere die automatische Softwareaktualisierung.

Anleitung

Standort

Standortdaten sind zwar nicht direkt personenbezogene Daten, erlauben jedoch Rückschlüsse auf eine Person und sind somit auch Teil der Privatsphäre. Der Standort eines Geräts kann über mehrere Wege ermittelt werden:

  • GPS (Global Positioning System) GPS wird über einen Chip genutzt. Die Nutzung des Chips verbraucht zusätzlichen Strom, daher ist die Deaktivierung auch gut für die Akkulaufzeit des Geräts.
  • WLAN (Wireless Local Area Network) Das Funknetzwerk (WLAN, WiFi) ermöglicht über die Anschlußdaten des Anbieters eine grobe Lokalisierung. Man kann kein Funknetzwerk nutzen, ohne die Ortung des Anschlusses zu deaktivieren; es ist nur mit Zusatzprogrammen wie VPN-Verbindungen möglich dies zu steuern oder zu umgehen.
  • Funkzelle des Mobilfunkanbieters Jedes Gerät mit einer SIM-Karte ist über die Funkzellen in der Umgebung ortbar. Dies ist auch möglich, wenn das Gerät ausgeschaltet ist; nur durch die Entfernung des Akkus kann diese Ortung deaktiviert werden.

Standortdaten sind eine zweischneidige Sache: Einerseits erhöht die Deaktivierung die Privatsphäre, andererseits wird durch ihre Aktivierung die sinnvolle Nutzung einiger "smarter" Dienste wie Google Maps überhaupt erst möglich.

Du mußt selber entscheiden, wie Du mit dem Thema Ortung umgehst. Wenn Du ganz sicher sein möchtest, kannst Du erstmal den GPS-Chip deaktivieren. Sollte die Nutzung Deiner Apps dadurch schwierig oder unmöglich werden, kannst Du ihn immer noch aktivieren. Die Ortung über Funknetzwerke und Funkzellen läßt sich nicht ohne weiteres unterbinden.

Anleitung

iCloud

Die Nutzung von Cloud-Diensten ist sehr komfortabel: Alle Daten, die in einem Cloud-Dienst gespeichert sind, werden auf alle Geräte synchronisiert, die diesen Dienst nutzen. Zudem muß sich der Benutzer nicht um die Sicherung der Daten kümmern. Die Kehrseite der Medaille ist der Anbieter, dem man seine Daten anvertraut: Ist der Anbieter nicht zuverlässig oder werden die Daten nicht DSGVO-konform gespeichert, stellt die Wahrung der Privatsphäre ein Problem dar.

Jedes Apple-Konto bietet einen Cloud-Dienst an: iCloud. Dieser Dienst wird genutzt, um Sicherungen des Geräts und Datensicherungen von Apps bei Apple zu speichern. Da die iCloud-Dienste von Apple in der Regel auf nordamerikanischen Servern laufen, ist die DSGVO-Konformität nicht gegeben.

Es gibt keine generelle Empfehlung gegen die Nutzung von iCloud. Sicherungen des Geräts sind in der Regel verschlüsselt, so daß kein direkter Zugriff auf personenbezogene Daten möglich ist.

Anleitung

Photos und Videos

Photos und Videos, die mit einem Gerät aufgenommen wurden, lassen sich automatisch in der iCloud sichern.

Du solltest die automatische Sicherung von Photos und Videos in die iCloud deaktivieren.

Kalender und Kontakte

Jedes Gerät hat Apps zur Verwaltung von Kalendern und Kontakten. Da die Daten personenbezogen sind, sollten sie nicht in der iCloud gespeichert werden.

Dieses Verbot ist natürlich etwas praxisfern, daher müssen hier noch einige Aspekte erörtert werden. Sollte Apple beispielsweise zu der Entscheidung gelangen, die Cloud-Dienste für europäische Nutzer in Europa DSGVO-konform zu betreiben, wäre dieser Aspekt hinfällig. Alternativ kann man auch andere Kalender- und Kontaktdienste nutzen und diese auf seinem Gerät einbinden.

Du solltest Termine und Kontakte nicht in der iCloud speichern, da dies gegen die DSGVO verstößt. Es lohnt sich Alternativen zu suchen und zu nutzen.

Worauf sollte ich generell achten?

PIN

Konto

Cloud

WiFi

GPS

NFC